
wieso will er mich nicht heiraten? wieso will er nach über 7 jahren beziehung noch immer nicht? glaubt er, er findet noch eine andere? liebt er mich nicht wirklich genug dafür? aber wieso hat er dann mit mir ein kind und ein haus haben wollen? sieht er denn nicht, wie sehr er mich verletzt, in dem er diesem thema immer ausweicht, nie mit mir ernsthaft darüber redet? sieht er nicht, wie es mich deprimiert und zerstört? sieht er nicht, dass ich ständig daran denken muss und nicht von diesen blöden gedanken los komme?
wieso versteht er MICH nicht? wieso versteht er nicht, dass mir das so wichtig ist? das ich nur mehr darauf warte?
wenn er mich wirklich liebt, wieso will er mich dann nicht heiraten? was hat er gegen die ehe? diese blöden ausreden, von wegen, er habe kein geld für die scheidung sind sowas von daneben!
ich muss immerzu daran denken... wieso MUSS ich das? wieso geht mir das nicht mehr aus dem kopf? weil alle anderen freundinnen bereits verheiratet sind oder weil es einfach immer schon mein traum war? ich weiß nicht, wie ich diese gedanken aus meinem kopf bringe! ständig trag ich sie mit mir rum. so oft denke ich mir, ist es jetzt so weit? bekomme ich jetzt ENDLICH den heiß ersehnten antrag?
in diesem buch, das ich gelesen habe, steht, dass man große wünsche, für die man inständig betet, immer mehr von sich wegschiebt und diese/r dann als mangel manifestiert wird und sich somit nichts tut/der wunsch nicht real wird. dass man lieber ein dankgebet sprechen sollte - dass man sich quasi für den wunsch schon bedankt, dass man ihn "real" werden lässt, in dem man ihn bereits als erfüllt ansieht. aber funktionieret das wirklich? das haus und das kind habe ich mir auch inständig gewünscht und es ist "passiert" - wieso klappt das jetzt nicht?
zerstöre ich meine beziehung in dem ich immer wieder an eine heirat denke, oft von ihr rede, mich so von dem "thema" ablenken lasse? was kann ich tun, um diese nervenden gedanken endlich loszuwerden um dann doch irgendwann die erfüllung dieses traum erleben zu dürfen?
wäre es falsch, IHM einen antrag zu machen? die angst vor einer abfuhr wäre riesig und diese enttäuschung will ich mir nicht zumuten, zu groß war bereits die enttäuschung zu weihnachten - das hat mich damals echt fertig gemacht... das will ich besser nicht nochmal erleben - es würde unserer beziehung sicher schaden. gerade jetzt, wo es doch eigentlich eh wieder gut bis sehr gut läuft...
bin ich schon "krank", weil ich mir soviele gedanken mache, weil ich so darauf fixiert bin? wie komm ich davon los? ich hatte es schon mal geschafft - heuer, da gabs eine lange phase, da hätte ich auf einen antrag nicht ja gesagt, aber das hatte andere gründe...
hach, wenn hören diese gedanken endlich auf, mich fertig zu machen?